Pilatus by night and day

Heute mittag bin ich müde, geschafft und überglücklich von meiner ersten Hochzeit in diesem Jahr zurückgekehrt.
Sibylle und Dave, euer Fest war absolut genial, einzigartig, extrem, hoch gepokert und – KALT! :-)

Bei Temperaturen jenseits von -20° und eisiger Bise haben die beiden ihr Hochzeitsfest auf dem Pilatus gefeiert!

Ich möchte hier gar nicht viele Worte verlieren – ich bin noch viel zu gespannt darauf die Fotos von den Speicherkarten zu sichten. Vor allem möchte ich euch mein persönliches Highlight des gestrigen Tages nicht schon ausplappern… Bleibt gespannt!

Damit ihr nicht ganz leer ausgeht, gibts noch zwei Impressionen vom Pilatus: Einmal die Mondscheinnacht und dann die Stimmung am nächsten Morgen.

 Pilatus by night…

… and day!

Zauberhafte Fotos

Mitlerweilen ist schon so viel Zeit vergangen, dass ich schon fast ein schlechtes Gewissen habe, diesen Beitrag noch zu schreiben. Doch die Fotos sind so anders als das was ich die Landschafts- und Hochzeitsfotos, die möchte ich einfach auch hier noch zeigen!

Die Sonne hat meistens gelacht und die Temperaturen waren sommerlich warm, als ich von Dean eine Mailanfrage erhalten hatte. Wir hatten uns an der Gospel-Galanight kennen gelernt und ihm hatten meine Fotos an diesem Abend sehr gefallen. So sehr, dass er von sich gerne mehr davon hätte, die er für seinen Webauftritt Magic Dean und als Werbematerial verwenden kann. Wir waren uns sofort sympathisch und ich hatte neben viel Spass auch noch Einiges gelernt, nicht zuletzt auch über verschiedenste Zaubertricks!
Frustrierend bleibt allerdings, dass man trotz den vielen nun bekannten Zauberutensilien bei einer echten Vorführung trotzdem keine Ahnung hat, wie Dean das hingekriegt hat! Wer die Möglichkeit hat ihn live zu sehen sollte dies nutzen – er ist wirklich unglaublich!

 

 

Mehr Fotos von Dean findet ihr auf seiner Webseite: www.magicdean.ch

Herzlich willkommen, 2012!

Alle Jahre wieder kann man vor und nach den weihnächtlichen Festtagen das folgende Phänomen beobachten, welches ich gerne gleich erläutere. Da ich es nun schon einige Jahre kenne, kann ich das Ganze mittlerweile klar in drei Wellen unterteilen, die ab Dezember über meinem RSS-Reader hereinbrechen. Den Start markiert ende November anfangs Dezember der natürliche Drang, dass alles und jedermann das Bedürfnis hat das zu ende gehende Jahr  irgendwie zu bilanzieren: Es ist die grosse Zeit der Jahres-Summaries, persönlichen Höhepunkte und rückblickenden Blogartikel. Kaum nehmen diese dann ab, bricht an Weihnachten die geballte Ladung von Weihnachtsglückwünschen ins (Browser-)haus, und als es auf Sylvester zuging kam das grosse Schlussbouquet mit unzähligen Neujahrswünschen.

In diese Schlacht wollte ich nicht auch noch einsteigen! Aber trotzdem ist auch bei mir der Jahreswechsel so ein Moment um Inne zu halten, zurück und aber auch nach vorn zu schauen. Ein paar dieser Gedanken möchte ich gerne mit euch teilen.

Das letzte Jahr war in vielerlei Hinsicht sehr erfolgreich und reich an Erfahrungen und guten Erlebnissen. Als Hochzeitsfotograf konnte ich so viele Hochzeiten fotografieren wie noch nie – mit jedem einzelnen Fest fand ich dabei selbst Freude, Bestätigung und Zufriedenheit dass ich hier am richtigen Ort bin. Ich geniesse die Erlebnisse mit Brautleuten und den Gästen und die Möglichkeit kreativ sein zu können! Jede Hochzeit ist anders, sowie das Brautpaar, die Gäste, die Orte – es ist extrem abwechslungsreich! Es ist ein Glücksgefühl sondergleichen, dem Brautpaar im Abschluss ihre Bilder überreichen zu dürfen!
Aber auch die Kehrseite der Medaille wurde mir vor allem im Sommer bewusst: Da ich die Fotografie nicht als Hauptberuf habe ist meine verfügbare Zeit dafür auch begrenzt. Neben den Festwochenenden habe ich viele Abende damit verbracht. Bilder zu sortieren, auszuwählen, zu bearbeiten und auszuliefern. Alles Dinge die ich gerne mache, aber eben leider an meiner Zeit nagen…

Fürs 2012 habe ich mir aus diesem Grund folgendes vorgenommen:

  • Maximal 2 Hochzeiten im Monat
    Ich möchte weiterhin mein Bestes geben für die Brautpaare die mich engagieren. Damit ich dies aber auch kann möchte ich nur noch an jedem 2. Wochenende eine Hochzeit annehmen. Dies bedeutet, dass ich schon jetzt einige Anfragen absagen musste, weil ich lernen musste dass es sonst meine verfügbare Kapazität übersteigt. Es tut mir bei jeder Absage unendlich leid, doch ich freue mich auch schon jetzt auf die anstehenden Hochzeiten, auch mit dem Wissen dass ich dort alles von mir hineingeben kann was ich habe.
  • Nur noch ganztägige Aufträge
    Die letzten Jahre über hatte ich jeweils verschiedene “Hochzeits-Packages” im Angebot. Was ich dabei aber immer mehr merken musste war: Am zufriedensten bin ich immer dann, wenn ich das ganze Fest fotografieren kann. Dies nicht nur wegen dem jeweils feinen Essen am Abend (durchaus auch einer der Vorzüge als Hochzeitsfotograf!) – nein, weil ich so die Möglichkeit habe, die Geschichte des Festes von Anfang bis Ende zu erzählen. Ich möchte mit meinen Bildern die Ereignisse am Hochzeitstag festhalten und als Erinnerungsstücke konservieren. Wenn davon nur der Zeitraum Kirche bis Apéro abgedeckt wird, so ist dass wie ein gutes Buch wo der letzte Teil nicht gelesen wird.
    Da ich dies in Zukunft nicht mehr so möchte, habe ich meine Angebote entsprechend angepasst. Dies gilt natürlich nicht für die Zusagen die ich schon jetzt für 2012 erteilt habe!

So, dass wird wohl der längste Post in meinem Blog bis dato – und noch dazu mit so wenig Fotos! Das Bild oben ist übrigens in den letzten Winterferien entstanden – In Kürze gehts wieder ins Wallis, vorausgesetzt die Strassen sind bald wieder offen…

Liebe Grüsse
Christian

Norwegen 2011

Nachdem ich ja nur mal hier ein paar Panoramabilder gezeigt habe, möchte ich nun doch noch etwas mehr von unseren diesjährigen Norwegenferien zeigen.

Wir waren im Sommer für fast drei Wochen mit Auto und Zelt in Norwegen unterwegs und haben dabei auch einige Tage in Dänemark verbracht. In Norwegen selber waren wir eher im südlicheren Teil – der höchste Punkt den wir erreicht hatten war die Atlantikstrasse zwischen Molde und Kristiansund.

 

Etwas angestaubt hier…

…und dafür möchte ich mich entschuldigen!

Es ist zwar schon so, dass bei mir die Hochzeitssaison 2011 schon vorüber ist – diesbezüglich bin ich gedanklich schon fleissig am Planen fürs nächste Jahr. Doch hätte ich eine Menge an Landschaftsaufnahmen die darauf warten, bearbeitet und gezeigt zu werden.

Der Grund wieso mein Blog momentan einen etwas scheintoten Eindruck vermittelt ist: “Ich schreibe diesen Beitrag nicht an meinem üblichen Platz.”
Ich will sagen: Ich sitze zwar vor meinem Mac, an meinem gewohnten Pult, auf meinem gewohnten Bürostuhl, doch der Ort wo das Ganze geographisch abspielt hat sich geändert. Die letzten Wochen waren bei uns erfüllt mit Umzugsplanung, Kisten packen und mittlerweilen wieder auspacken.

Wir sind umgezogen und unsere neue Adresse lautet:
Christian von Ow
Riedmühlestrasse 5
8545 Rickenbach-Sulz

In der Zwischenzeit hat sich der Umzugsstaub wieder etwas gelegt und das Chaos an leeren Kisten ist in den Keller gewandert – Der normale Alltag beginnt wieder zu greifen und ich hoffe schon bald wieder neue Fotos zeigen zu können!

Hochzeit im kleinen Paradies!

Ich freue mich immer wieder, wenn ich mal wieder in Schaffhausen bin wo ich aufwuchs. Umso grösser war meine Freude, als ich Anfang Sommer Anita und Martin traf, um mit ihnen ihre Vorstellungen von ihrem Hochzeitstag zu besprechen. Den beiden ist Schaffhausen nämlich mindestens so sehr ans Herz gewachsen wie mir und sie haben ihr Fest an verschiedenen Orten in Schaffhausen geplant.

Am gefühlt heissesten Tag in diesem Sommer haben sich die beiden das Ja-Wort gegeben. Die Trauung in der St. Anna-Kapelle beim Münster, der Apéro im gemütlichen Kräutergarten und im kühlen Kreuzgang, Spaziergang mit der Hochzeitsgesellschaft durch den Fäsenstaub-Park und die würdige Krönung des Tages: Das Essen und Feiern im Parkcasino. Alles kleine Perlen der Schaffhauser Örtlichkeiten.

Liebe Anita, lieber Martin – Ich danke euch vielmals, dass ich dabei sein und euch fotografisch begleiten durfte! Ich wünsche euch beiden alles Gute und viel Freude mit euren Fotos!

 

PS: Für echte Schaffhauser ein Begriff: “Blos e chlini Stadt” - Es stimmt halt einfach!:-)

Hochzeit am Bodensee

Als Hochzeitsfotograf muss man ja wettertechnisch ziemlich flexibel sein. Je nach Wetterlage stellen sich die Rahmenbedingungen für ein Hochzeitsfest und natürlich auch für die Fotos wieder anders – Wenn man sich da jeweils darauf einstellt sind meiner Meinung nach bei jedem Wetter schöne und stimmungsvolle Fotos möglich.

Einen solchen Wetter-Mix, wie ich ihn beim Hochzeitsfest von Karen und Sven erlebt habe, hatte ich allerdings noch nie an einer Hochzeitsfeier – zu Beginn haben sich praktisch alle paar Minuten Sonne, Wolken und Regen abgewechselt. Bei strömendem Regen aus der Kirche Berlingen raus, schon ein paar Minuten später war ein sonniges Gruppenfoto möglich! Es war nur eine Frage der Zeit bis sich an diesem Sommertag der obligatorische Regenbogen gezeigt hat.
Ich habe mich mit allen Gästen darüber gefreut, vor allem weil das Wetter je länger je besser wurde: Nach der Schifffahrt auf dem Bodensee waren geniale Gruppenfotos im Abendlicht möglich, bevor dann das Essen im Seehotel Schiff in Mannenbach startete. Was folgte war ein sehr stimmungsvoller und kurzweiliger Abend, der viel zu schnell zu Ende ging.

Ich möchte mich dafür bedanken, dass ich dabei sein durfte und wünsche euch viel Spass beim Ansehen der Fotos!

Karim Djelid1. Oktober 2011 - 15:57

Superschöne Fotos! Gratuliere!

Meine Erfahrungen mit dem Shootsac

Vielleicht ist das Ganze ja auch nur ein Fimmel von mir, doch ich hoffe doch dass mir der eine oder andere Fotograf kopfnickend zustimmt wenn ich sage: “Man kann nicht genug Taschen für seine Ausrüstung haben!”

In den Jahren die ich nun fotografiere hat sich ausrüstungsmässig viel getan, Kameramodelle kamen und gingen und auch von einigen Objektiven, die ich zu Beginn freudig verwendete, habe ich mich in der Zwischenzeit wieder getrennt. Doch bei meinen Taschen und Rucksäcken hat es eigentlich wenig Abgänge gegeben, dafür um so mehr Zuwachs!
Es ist halt nun mal so, dass es unzählige unterschiedliche Situationen beim Fotografieren gibt, die wieder ein anderes “Gefäss” für die Ausrüstung verlangen. Oder bei denen eine angepasste Hülle zumindest einen grossen Komfortgewinn bedeuten. Lange Rede kurzer Sinn: Ich bin neuen Taschen, Rucksäcken, o. ä. immer offen gegenüber!:-)

Mein letzter Neuzugang in diesem Bereich ist der Shootsac. Nachdem ich an mehreren Orten im Netz immer mal wieder darüber gestolpert bin, habe ich in den sauren Apfel gebissen und das Objekt der Begierde in den Staaten bestellt. Der Bag ist alles andere als billig und der Versand nach Europa macht dies nicht besser…

 

Wieso habe ich einen Shootsac gekauft?

Wenn ich auf Hochzeiten unterwegs bin, habe ich immer eine grosse Menge Equipment dabei. Mein Lowepro Pro Roller leistet mir dabei einen super Dienst und ist meistens im Auto oder am Abend im Restaurant in meiner Nähe. Wenn ich aber tagsüber möglichst mobil sein soll, passt da der Koffer nicht so ganz ins Bild.
Da die Kamera eh stets in der Hand liegt, benötige ich nur noch eine Tasche für Objektive und Zubehör, die ich unmittelbar in meiner Nähe brauche. Leider sind die meisten Taschen und Rucksäcke mehr für Kameras als für deren Zubehör ausgelegt – und genau hier kommt der Shootsac ins Spiel: Anders als andere Taschen ist er als reiner Lens Bag konzipiert. Also nichts für die Kamera, aber für Objektive und weiteres Zubehör, welches man gerne immer in seiner Nähe trägt.

Dieses Video von der Herstellerseite beschreibt die Funktionen des Shootsacs ziemlich gut:

Der Shootsac im Praxistest

Positiv

Der  Shootsac erfüllt für mich genau die Kriterien, die ich für den oben beschriebenen Anwendungszeck benötige:

  • Die Tasche ist super angenehm zu tragen. Auch nach einem ganzen Tag mit mehreren Objektiven beladen hinterlässt dies auf meinen Schultern keinen bleibenden Eindruck.
  • Der Shootsac passt sich super an den Körper an und bleibt da, wo er hingehört. Durch das Neopren-Material wird einerseits der Inhalt ideal umschlossen – die einzelnen Slots passen sich je nach Grösse des Objektivs an. Andererseits “biegt” sich die Tasche angenehm um den Körper und liegt so eng an.
  • Der Zugriff auf die Ausrüstung klappt gut, auch wenn ich zum Wechseln des Objektivs trotzdem meistens einen Ort suche, wo ich eines der beiden rasch abstellen kann. So gehts einfach rascher und sicherer…
  • Nicht so wichtig, aber trotzdem schön: Durch die auswechselbaren Cover kann man die Tasche nach persönlichen Vorlieben gestalten und so noch eine persönliche Note mit hineinbringen. Vor allem aber: Die Tasche schreit nicht schon von 100m Entfernung nach “Fotoausrüstung”!

Kritikpunkte

Wie so häufig sind Vorteile auf der einen Seite ab und zu auch unverhofft Nachteile an einem anderen Ort… Auch wenn ich insgesamt sehr zufrieden bin, habe ich doch ein paar Kritikpunkte entdeckt.

  • Die “Slots” des Shootsacs umfassen dank dem Neopren die Objektive fest. Dies ist gewünscht und gut – nichts wackelt.
    Wo ich mich aber enorm umgewöhnen musste: Nach jedem Objektivwechsel ist eine rasche Kontrolle von sämtlichen Schaltern an der Linse fällig! Sehr rasch ist durch das Ein- und Auspacken der Auto-Fokus auf Manuell verstellt worden. Oder man wundert sich nach den ersten Bildern über die plötzlich ach so zitternde Hand, dabei ist einfach die Stabilisierung am Objektiv ausgeschaltet…
  • Das Neopren passt sich wunderbar dem Körper an. Dieser Vorteil macht sich an heissen Tagen aber auch unerwünscht bemerkbar: Man schwitzt einiges mehr unter der Tasche!
  • Was ich noch zusätzlich sagen muss: Ich habe mir mit der Tasche gleich ein Shoulder Pad mitbestellt. Dies hätte man eigentlich beim Preis der Tasche als Standard erwarten können. Ich bin mir nicht sicher, ob der Tragekomfort ohne das Pad ebenfalls so hoch wäre, der normale Gurt ist nicht gepolstert.

Fazit

Der Shootsac ist für mich eine ideale Tasche an Anlässen, bei denen ich die Kamera eh immer zur Hand habe und nur meine Objektive, Systemblitze und Zubehör wie Akkus, Speicherkarten u.ä. benötige. Hier trumpft er auf und ich möchte ihn nicht mehr missen.
Falls ihr ebenfalls über diese Investition nachdenkt, möchte ich euch das Shoulder Pad ans Herz legen, es steigert den Tragekomfort deutlich.

PhotoQueen13. September 2011 - 19:14

Hi Christian,

schade dass Du in den USA bestellt hast, denn den Shootsac gibt es jetzt auch hier in Deutschland bei uns im Shop. http://www.photoqueen.de

Darf ich Deinen Bericht auf meiner Seite verlinken?

Viele Grüße
Britta

Christian13. September 2011 - 22:05

Hallo Britta
Vielen Dank für den Hinweis – für alle aus Deutschland ist dies sicher ein wertvoller Tipp. Ja du kannst gerne verlinken.
Viele Grüsse
Christian

Hochzeitsfotos von Karin und Thomas

Karin und Thomas haben ihr Hochzeitsfest selbst geplant und ich durfte sie an ihrem grossen Tag bis am Abend begleiten.
Von Andelfingen wo die Trauung stattfand über den Apéro in Burghof (Ossingen) bis zur Kartause Ittingen, der Location für die Brautpaarfotos und dem späteren Abendprogramm, alle Orte waren super ausgesucht und passten wieder mal perfekt zum Brautpaar.

Ich bin froh dass ich mit dabei sein durfte und wünsche euch viel Spass beim Anschauen der Fotos!

 

 

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F a c e b o o k